Bravo Mr. Trump

Trump - Die EU und NATO sind überflüssig

Montag, 16. Januar 2017 , von Freeman um 07:00

Der Bilderberger und Springer-Verlag-Vorstand Kai Diekmann und der ehemalige britische Minister unter David Cameron, Michael Gove, führten gemeinsam ein Interview mit dem designierten Präsidenten der Vereinigten Staaten Donald Trump in seinem Büro im Trump Tower in New York. Die Interviews wurde jeweils in der Bild-Zeitung und in der London Times am Sonntag zeitgleich veröffentlicht (nur gegen Bezahlung online lesbar).

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Was Trump darin äusserte zeigt, er hat seine Meinung über die wichtigsten Themen nicht geändert. Er sagte, man sollte Putin vorläufig trauen, nannte die NATO überflüssig, sagte voraus, es würden mehr Länder aus der EU ausscheiden, und drohte den deutschen Autofirmen mit heftigen Importsteuern, wenn sie die Autos für die USA nicht im Lande bauen. Über Merkel sagte er, ihre Flüchtlingspolitik sei "katastrophal".

Wegen der unkontrollierten Masseneinwanderung in die EU, welche Merkel zu verantworten hat, werden Reisende aus Europa zukünftig bei der Ankunft in den USA verschärften Überprüfungen unterliegen. Es geht Trump auch darum, keine EU-Bürger, die in Syrien für den Islamischen Staat gekämpft haben, dürfen von Europa in die USA gelangen. Noch ein Grund sich bei Merkel zu "bedanken".

Dann sagte er, der Brexit wird für England ein Erfolg sein und er nannte die EU als Instrument zur Dominierung von Europa durch Deutschland. Er gab zu verstehen, ihm ist es egal, ob die EU auseinanderbricht oder zusammenbleibt. Er hält auch nicht viel von den Handelsvereinbarungen, die er entweder kündigen oder neu verhandeln will. Alles das bedeutet, er steht im krassen Gegensatz zu der Politik von Merkel.

Ob er denn weiter Twitter verwenden werde, wenn er ins Weisse Haus einzieht, antworte Trump: "Ich dachte, ich würde es zurückschrauben, aber die Presse berichtet so unehrlich über mich - so unehrlich -, dass ich mich über Twitter äussere." Für ihn haben die Medien jede Glaubwürdigkeit verloren, speziell weil sie so viele Lügengeschichten über ihn verbreitet haben.

Dazu gehört als letzter Fall das sogenannte "Sex-Dossier", über das ich ausführlich hier berichtet habe. Trump bezeichnete CNN direkt als "Fake-News".

In seinen beiden letzten Tweets hat er knallharte Kritik an US-Geheimdienstchef James Clapper geäussert, weil dieser wiederum Trump unterstellte, er hätte keine Ahnung über die russische Bedrohung und sollte aufpassen was er sagt. Trump fragte deshalb im Tweet, ob Clapper der "leaker" der Fake-News an die Medien war?


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Die interne Kritik an US-Geheimdiensten geht weit zurück, bis zu Kennedy, der die CIA auflösen wollte. Sogar der ehemalige Direktor der CIA von 1977 bis 81, Stansfield Turner, schrieb 1991 über das Versagen der CIA, den Zusammenbruch der Sowjetunion nicht vorhergesehen zu haben: "Wir dürfen nicht die Enormität des Versagens der CIA in der Vorhersage über das Ausmass der Sowjet-Krise übertünchen."

Ende der 80-Jahre stellten die US-Geheimdienste nämlich die Sowjetunion als ganz grosse Gefahr dar, so wie heute Russland, und verlangten deshalb mehr Geld und Kompetenzen. Kurze Zeit später gab es den Feind nicht mehr. Die CIA und NSA haben nicht nur die Bedrohung völlig überrissen dargestellt, sie hatten keine Ahnung, die Sowjetunion stand vor dem Kollaps.

Genau wie die Medienfutzis, leben die Geheimdienstler in einer selbst erschaffenen Scheinwelt, in einer Blase, und glauben ihrer eigenen verlogenen Propaganda. Beide sind weit von der Realität entfernt und behaupten deshalb Sachen die nicht stimmen.

Wie die berühmt berüchtigten falschen Behauptungen der CIA über Saddam Husseins angeblichen chemischen, biologischen und atomaren Waffenprogramme, die vom Bush-Regime als Grund für den Angriffskrieg gegen den Irak verwendet wurden. Alles erstunken und erlogen.


Trump traut den Geheimdiensten überhaupt nicht und nimmt die sogenannten "Geheimdienstbriefings" nicht ernst.

Er kritisierte die amerikanische Aussenpolitik seiner Vorgänger sehr scharf. Er bezeichnete den Überfall auf den Irak als "wahrscheinlich grösste Fehlentscheidung in der Geschichte unseres Landes" und beschrieb die Vorgehensweise, "wie wenn man Steine in einen Bienenstock schmeisst." Er sagte, der Krieg in Afghanistan würde schlecht laufen und die Rückeroberung von Mossul wäre ein Desaster.

Was Russland betrifft will er eine Reduzierung des beiderseitigen Atomwaffenarsenals vereinbaren und im Gegenzug einige Sanktionen aufheben. "Sie haben Sanktionen gegen Russland verhängt (seine Vorgänger) - lasst uns sehen, ob wir nicht gute Vereinbarungen mit Russland abschliessen können. Für eines, ich denke Atomwaffen müssen erheblich reduziert werden."

Wow, wie erfrischend anders ist das denn? Das wird viele EU-Turbos, Globalisten, Transatlantiker und Kriegshetzer schockieren und in Panik versetzen. Wenn er seine Absichten umsetzen kann, dann wird es eine völlige neue amerikanische Aussenpolitik geben.

Wie ich bereits gesagt habe, Merkel kann sich die Kündigung holen, denn es ist ein neuer Sheriff in der Stadt, der für Ordnung sorgen will (eine andere). Das drückte Trump nämlich über seine deutschen Wurzeln aus, denn seine Vorfahren stammen aus Kallstadt, Landkreis Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz.

"Das ist grossartig. Ich liebe Deutschland ... Ich mag es, wenn die Dinge ordentlich erledigt werden. Dafür sind die Deutschen ziemlich bekannt. Aber ich auch - ich mag auch Ordnung, und ich mag Stärke", sagte Trump.


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